Dein Hund ist einmalig – und hat einen individuellen Futterbedarf – Haustierguru.online

Dein Hund ist einmalig – und hat einen individuellen Futterbedarf


Die optimale Futtermenge für deinen Hund

Wenn es nach deinem Hund ginge, würde er dann am liebsten den ganzen Tag fressen? Oder gehört er eher zu denen, die ihr Futter hinunterschlingen, um möglichst schnell wieder aktiv sein zu können? Kein Hund ist wie der andere, selbst Hunde derselben Rasse unterscheiden sich in ihrem Fressverhalten. Wie kannst du also am besten verhindern, dass dein Hund zu viel frisst und übergewichtig wird? Was ist die optimale Futtermenge für deinen Hund?

 

Wie viel Futter benötigt mein Hund?

Bei Hundehaltern herrscht oft Unsicherheit darüber, wie viel sie ihrem Hund füttern sollen. Die Angaben auf den Verpackungen sind nur Durchschnittswerte und du solltest dich nicht alleine auf sie verlassen, denn es gibt verschiedene Faktoren, die über die ideale Futtermenge für deinen Vierbeiner entscheiden. Darunter fallen vor allem die Rasse, das Körpergewicht und das Alter. Bei Welpen und jungen Hunden, die sich im Wachstum befinden, beträgt der Futterbedarf sechs Prozent des Körpergewichts, bei ausgewachsenen Hunden nur noch zwei bis vier Prozent. Das hängt auch stark davon ab, wie aktiv dein Hund ist. Hundesenioren haben einen geringeren Bedarf.

 

Unentbehrlicher Helfer: eine digitale Futterwaage

Du solltest also deinen Hund regelmäßig wiegen und die Futtermenge an sein Gewicht und seine individuellen Bedürfnisse anpassen. Das Futter solltest du so genau wie möglich abwiegen. Am einfachsten geht das durch eine digitale Futterwaage. Sie ist wie ein Löffel geformt und du kannst sie auch wie einen Löffel benutzen. Du kannst das Futter direkt aus der Dose oder der Tüte entnehmen und siehst sofort, wieviel Gramm oder Milliliter du entnommen hast. Fünf verschiedene Maßeinheiten kannst du bei der digitalen Futterwaage auswählen.

 

Weitere Faktoren, die bei der richtigen Futtermenge eine Rolle spielen

Ein wichtiger Faktor ist natürlich auch das Wetter. Wie wir Menschen haben Hunde in der kalten Jahreszeit einen höheren Energiebedarf. Bei den meisten Hunderassen steht dann auch der Fellwechsel an. Das hat zwar keine Auswirkungen auf den Energiebedarf, doch dein Hund benötigt mehr Omega3- und Omega6-Fettsäuren. Das kannst du mit einem Esslöffel Lachsöl über der Mahlzeit ausgleichen. Auch trächtige Hündinnen haben natürlich einen höheren Energiebedarf. Und auch, ob dein Hund kastriert ist oder nicht, spielt eine Rolle. Bei der Zusammensetzung des Futters solltest du darauf achten, dass es sich zu 75 bis 90 Prozent aus tierischen Erzeugnissen zusammensetzt. Darunter fallen auch Milchprodukte. Der Rest sollte aus Gemüse, Obst und Getreide oder Kartoffeln bestehen.

 

Und wenn dein Hund alles auf einmal hinunterschlingt?

Zu einer gesunden Hundeernährung gehört neben der richtigen Energiemenge aber auch, dass dein Hund das Futter nicht einfach hinunterschlingt. Wie bei uns Menschen kann zu schnelles essen der Mahlzeit zu Blähungen und Bauchschmerzen führen. Bei Hunden kann es zudem noch Brechreiz und im schlimmsten Fall zum Ersticken führen. Gehört dein Hund zu denen, die ihr Essen einfach hinunterschlingen? Mit einem Anti-Schling-Napf kannst du gegensteuern. Mit einem solchen Napf muss sich dein Vierbeiner sein Fressen erst erarbeiten, er wird dazu gezwungen, langsam zu essen. Ein Anti-Schling-Napf ist gleichzeitig Kopfarbeit für ihn.

 

Ein Ziel, viele Möglichkeiten…

Wie du siehst gibt es viele verschiedene Möglichkeiten deinem Hund ein gesundes Essverhalten anzutrainieren und ihm so ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. In unserem Shop findest du noch weitere tolle Artikel die dich und dein Hund beim Thema – die optimale Futtermenge für deinen Haustier – unterstützen.

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